Montag 02.03.2009

Annette Herr (rechts) vom WWF nimmt den Scheck von Geschäftsführerin Janette Bohne (links) entgegen - Foto Axel Schmidt

SPRINT-GESCHÄFTSFÜHRERIN JANETTE BOHNE ÜBERREICHT SPENDENSCHECK AN WWF

Mit seinem Beitrag unterstützt Sprint das größte WWF-Projekt: Die Erhaltung und Renaturierung der Elb-Auen.

Innerhalb eines finanziellen Rahmens von 15 Millionen Euro soll auf einer Fläche über 9.000 Hektar in einem Zeitraum von 10 Jahren der größte zusammenhängende Auwald der Elbe renaturiert und auf Dauer bewahrt werden. Darunter auch etwa 600 Hektar an Eichen- und Ulmenbeständen. Etwa 250 Jahre sind sie alt und bieten aufgrund ihrer großen Fläche auch Kranichen und Schwarzstörchen eine Heimat. Durch die ständig wechselnden Wasserstände und Strömungen können sich entlang der 36 Flusskilometer viele seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln, deren Lebensräume andernorts zunehmend bedroht sind oder gar verschwinden.Die Sprint-Mitarbeiter waren aufgerufen zu entscheiden: Welches WWF-Projekt soll Sprint zukünftig fördern? Zur Wahl standen 3 Projekte – in Deutschland, im indonesischen Urwald und auf Borneo. Die Wahl der Mitarbeiter fiel auf das Projekt zur Renaturierung und Bewahrung der Elbauen. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes „Leuchtturmprojekt”, ein Projekt mit Vorbildcharakter. Es ist zugleich das größte WWF-Naturschutzvorhaben überhaupt.

Unabhängig vom ökologischen und landschaftlichen Wert der Flussauen sind sie außerdem ein hervorragender Hochwasserschutz. Nach Fertigstellung der Renaturierung werden die Hochwasser der Elbe wieder ganz natürlich überfluten können, wobei mit der Vergrößerung der natürlichen Überflutungsfläche die Hochwassergefahr flussabwärts enorm sinkt. In seiner Konsequenz ist das WWF-Projekt eigentlich auch ein typisches Sprint-Produkt. So schön und nachhaltig kann die Prävention von Hochwasserschäden sein.

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