Alarmierende Bilder: Die historisch niedrigen Pegelstände an Rhein & Co. machen im Sommer 2026 die Folgen des Klimawandels auf dramatische Art sichtbar.
Dabei sind die Fließgewässer hierzulande ohnehin stark unter Druck. Gerade einmal 8% der Flüsse und Bäche in Deutschland erreichen einen „guten“ oder „sehr guten ökologischen Zustand“ (Ökologischer Zustand der Fließgewässer | Umweltbundesamt). Viele Gewässer sind begradigt, verbaut, durch Barrieren unterbrochen oder bis ans Ufer versiegelt. Dadurch gehen wertvolle Lebensräume und zugleich wichtige natürliche Funktionen unserer Flüsse und Auen verloren. Als Spezialisten für Schadensminimierung und smarte Prävention wissen wir: Bei Hochwassern sind dadurch in den letzten Jahren Schäden in Milliardenhöhe begünstigt worden.
Deshalb unterstützen wir bei Sprint Sanierung die Arbeit des WWF Deutschland für lebendige und widerstandsfähige Fließgewässer. Der WWF Deutschland setzt sich dafür ein, Flüssen wieder mehr Rum zu geben, natürliche Gewässerstrukturen zu stärken und Barrieren zu beseitigen. Gemeinsam mit Kommunen, Behörden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden vor Ort konkrete Lösungen entwickelt und umgesetzt – vom Rückbau ungenutzter Wehre und Sohlschwellen bis zur Wiederherstellung naturnaher Gewässerabschnitte.
Davon profitieren nicht nur Fische und viele andere Arten, die in und an unseren Flüssen leben. Naturnahe Flüsse und Auen können Wasser auch besser in der Landschaft halten, Hochwasserspitzen abmildern und die Folgen von Trockenperioden reduzieren. Damit leistet die Wiederherstellung natürlicher Gewässerstrukturen einen wichtigen Beitrag zur Schadensprävention und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. So verbinden sich Natur- und Artenschutz mit einer besseren Vorsorge gegenüber zunehmenden Wetterextremen.
Informationen zur Arbeit des WWF für frei fließende Flüsse finden Sie hier:
https://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/lebensraeume/fluesse
