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18.03.2020 | 2020

Vier Buchstaben – viel Sicherheit

Sprint schult Mitarbeiter in den TRGS

56 Seiten bestes Beamtendeutsch umfassen die „Technischen Regeln für Gefahrstoffe 524“, kurz: TRGS 524. Und wer meint, damit sei es getan, dem sei ein Blick in die im Internet zu findenden Regeln empfohlen. Die Querverweise auf andere Gesetze, Vorschriften und weitere Regeln machen das Gesamtwerk fast  unüberschaubar. Kein Wunder also, dass sich die allgemeine Kenntnis der TRGS in Grenzen hält. Sie sollten aber bekannter sein. Schließlich schreibt der Gesetzgeber die Arbeiten nach TRGS vor und hat mit der Gefahrstoffverordnung die gesetzlichen Rahmenbedingungen formuliert. Zur Ausarbeitung der TRGS werden daraus die jeweiligen Themen (zum Beispiel kontaminierte Bereiche oder Asbest) aufgenommen und die Durchführung der Arbeiten, Schutzmaßnahmen etc. wird im Detail beschrieben. Die TRGS 524 regeln zum Beispiel, wie Gefährdungen in kontaminierten Bereichen zu beurteilen sind, und legen so zugleich die Basis für die richtigen Verhaltensweisen in belasteten Bereichen.

 

Mehr Sicherheit – auch für Kunden

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sprint sind immer wieder an Orten im Einsatz, die durch Schadstoffe kontaminiert sind. Sei es bei Arbeiten in der Brand- und Wasserschadensanierung, sei es bei der Altlastensanierung. Deshalb wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den TRGS geschult – und darüber hinaus. Denn um zum Beispiel genau zu wissen, welche Schadstoffe in den betroffenen Bereichen vorzufinden sind, ist die richtige Handhabung moderner Messtechnik nötig. Auch die war daher Gegenstand der Unterweisungen. Aber sind die ermittelten Schadstoffe in der gemessenen Konzentration wirklich kritisch? Um das zu beurteilen, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in der sicheren Beurteilung der  vorgefundenen Situation geschult. Schließlich ist sie die wichtige Voraussetzung für die zu treffenden technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen.

 

TRGS-Kenntnis – ein Mittel der Kundenbindung?

Für Sprint-Kunden von besonderer Bedeutung dürfte der Lehrinhalt „Verantwortungsstrukturen“ sein. Denn hier wurde unterrichtet, wie Leitung und Aufsicht beim Betreten kritischer Objekte zu handhaben sind. Zusammen mit der vermittelten Kenntnis rund um Arbeits- und Sicherheitsplanung sowie der arbeitsmedizinischen Vorsorge und Ersten Hilfe bedeutet das nicht nur mehr Sicherheit für die Sprint-Kunden. Der souveräne Umgang mit der vorgefundenen Situation stärkt bei den betroffenen Versicherungsnehmern zugleich das Gefühl, dass die Arbeiten an einen professionellen Sanierer delegiert wurden. Da Kundenbindung auch für Versicherer äußerst wichtig ist, ist das ein starkes Argument.

 

Unter anderem wurden folgende Inhalte im Rahmen des TRGS-Seminars vermittelt:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Gefahrstoffe bei der Altlastensanierung
  • Messtechnik
  • Inhalt der TRGS 524/BGR 128
  • Schutzmaßnahmen (technisch, organisatorisch)
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge, Erste Hilfe, Notfallplanung
  • Verantwortungsstrukturen, Leitung, Aufsicht, Haftung