Verfahren
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Sprint-Verfahren zur Eingrenzung des Schadens:
- Widerstandsmessverfahren Grenzt den Feuchteschaden in seinem ganzen Ausmaß ein.
Das Widerstandsmessverfahren
Um einen Feuchteschaden in seinem ganzen Ausmaß einzugrenzen, wird das Widerstandsmessverfahren eingesetzt:
Zwei Messspitzen werden mit einem Abstand von ca. 5 cm in die zu messende Fläche eingebracht. Ist die Fläche trocken, weist sie einen hohen elektrischen Widerstand auf, d.h. ein angelegter schwacher Strom kann kaum fließen. Durchfeuchtete Flächen hingegen haben aufgrund des enthaltenen Wassers einen geringen elektrischen Widerstand. Ein angelegter Schwachstrom kann im Vergleich somit deutlich fließen.
- Neutronensonde Bestimmung von Feuchtigkeitsnestern
Die Neutronensonde
Die Neutronensonde wird eingesetzt, wenn im Schadensbereich Wasser vermutet wird. Dazu werden kleinste atomare Teilchen auf die betroffene Fläche projiziert. Treffen diese Teilchen auf ein Wasserstoffatom, werden sie verlangsamt und geben dabei eine Strahlung ab. Diese wird von einem Messgerät quantitativ registriert, so dass sich Rückschlüsse auf den Wassergehalt des Werkstoff ziehen lassen. Die Werte werden in einer Skizze (Rasterprotokoll) festgehalten, um Feuchtigkeitsnester zu bestimmen.
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Sprint-Verfahren zur Rohrortung:
- Tonfrequenzanalyse Ortung durch Tonfrequenzstrom
Die Tonfrequenzanalyse
Über zugängliche Leitungsenden wird ein Tonfrequenzstrom durch die aufzusuchende Leitung geschickt. Es entsteht um die Leitung ein elektromagnetisches Feld, das mit Hilfe einer Suchspule geortet wird. Überlagern sich die Feldlinien der Leitung und der Suchspule, addieren sie sich. Dieser Effekt wird mit Hilfe eines Tonfrequenzempfängers in ein akustisches Signal umgewandelt. Leitungen können somit in Tiefe und Verlauf bestimmt werden. In der Haustechnik ist es möglich, den Verlauf bis auf +/-5% genau einzumessen.
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Sprint-Verfahren zur Leckageortung:
- Elektroakustische Leckortung Leckageortung innerhalb eines Wassernetzes.
Elektroakustische Leckortung
Die elektroakustische Leckortung ist an jedem druckwasserführenden System einsetzbar, um Leckstellen zu lokalisieren. Über Hochleistungsmikrofone können Fließgeräusche in Abhängigkeit zur Schallgeschwindigkeit des Rohrwerkstoffes hörbar gemacht werden. Die Geräuschentwicklung bzw. die höchste Strömungsgeschwindigkeit ist an der Wasseraustrittsstelle bei direktem Verbund zur Oberfläche lokalisierbar.
- Gasdetektion Leckageortung durch Spürgaskonzentrationen
Die Gasdetektion
Die Gasdetektion ist eine universell einsetzbare Technologie. Durch das Eingeben von Spürgas, welches leichter als Luft ist und gute diffusionsfähige Eigenschaften besitzt, sind Leckstellen lokalisierbar.
Der vorhandene Gasaustritt aus der Fehlstelle wird mittels Gasdetektor über das Ansaugen des Gas-Luftgemisches ermittelt und ausgewertet.
- Endoskopie Macht Hohlräume vollkommen zerstörungsfrei sichtbar
Die Endoskopie
Um Schäden in Hohlräumen, wie Installationsschächten und abgehängten Deckenkonstruktionen ermitteln zu können, werden technische Hilfsmittel wie Endoskope eingesetzt. Über eine 8-10mm Bohrung in den Hohlraum wird dieser durch das Einführen der Optik ausgeleuchtet. Durch diese Technologie wird unnötiges Aufschlagen ganzer Geschosshöhen verhindert.
- Thermografie Leckageortung in verblüffender und überzeugender Präzision. Zur Bestimmung von Temperaturdifferenzen an der Oberfläche
Die Thermografie
Die Thermografiekamera sieht einer normalen Kamera sehr ähnlich. Mit einem entscheidenden Unterschied: Nicht das sichtbare Licht wird aufgenommen, sondern die Wärmestrahlung (langwellige Infrarotstrahlung), die jede Oberfläche abgibt. Die Thermografie ermöglicht es, kleinste Temperaturunterschiede zu lokalisieren. Befindet sich z.B. in einer Warmwasserleitung eine Leckage, so strömt das warme Wasser in die umgebende Bausubstanz und erwärmt diesen Bereich stärker als die übrige Umgebung. Wird mit einer Thermografiekamera ein solcher Temperaturunterschied festgestellt, ist auch das Leck gefunden.