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Das Sprint-Lexikon: T-Z

Tauchbadverfahren

Das Tauchbadverfahren umfasst die folgenden Arbeitsschritte in hintereinander geschalteten Bädern:

Vorreinigung (hier werden grobe Verunreinigungen entfernt und schwer lösliche Niederschläge angelöst), Spülen, Entfernung von Korrosionsspuren, Spülen und Wasserverdrängung (Dewatering) mit anschließender Trocknung. Vorteilhaft ist die Möglichkeit des Einsatzes mobiler Anlagen.

Torkretverfahren

Verfahren zur Herstellung zusätzlicher Betonschichten, gehört zu den Betonspritzverfahren. 1919 von Carl Weber in Deutschland zum Patent angemeldet. Weber gründete eine Firma zum Bau und zum Vertrieb der Maschinen, die Deutsche Torkret Baugesellschaft. In der Folge bürgerte sich für diese Maschinen die Bezeichnung Torkretmaschinen und für das Verfahren der Begriff Torkretverfahren bzw. torkretieren allgemein ein. Vor allem bei der Instandsetzung der im Laufe des Krieges schwer geschädigten Bestands an Betonbauwerken gewann das Torkretverfahren eine große Bedeutung.

Das Verfahren gibt geschwächten Betonbauteilen ihre ursprünglichen statischen Eigenschaften zurück. Diese werden in der Sanierung zur Verstärkung von Betonbauteilen angewendet. Ausgangsstoff ist eine Trockenmischung aus Zement und Zuschlagstoffen; Wasser wird erst am Anwendungsort zugesetzt.

Transport und Lagerung

Transport und Lagerung gehören zum täglichen Geschäft in der Hausratsanierung. Sie sind wichtiger Bestandteil der logistischen Planung einer Sanierung (Logistik). Konventionelle Möbelspediteure können diese Arbeiten im Rahmen einer Sanierung ohne die fachkundige Anleitung durch ein Sanierungsunternehmen i. d. R. nicht leisten, da viele der zu transportierenden Gegenstände beaufschlagt sind.

Wichtige vorbereitende Tätigkeit der Lagerung ist die genaue Dokumentation der Kartoninhalte, da nur so eine zeitlich genau abgestimmte Sanierung möglich ist und einzelne Gegenstände bei Bedarf den Kunden schnell zugänglich gemacht werden können.

TRGS

Abkürzung für "Technische Regeln für Gefahrstoffe" - herausgegeben durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA).

Trockeneisverfahren

Auch Cryoverfahren. Das Trockeneisverfahren wird zur Reinigung von Oberflächen eingesetzt. Beim konventionellen Eisstrahlverfahren kommen C02-Pellets zum Einsatz, die mit hohem Luftdruck auf das Material aufgebracht werden. Der Reinigungseffekt wird durch zwei Wirkungen erzielt:

  • 1. Durch die niedrigen Temperaturen vereist die Verschmutzung und wird spröde.
  • 2. Durch die mechanische Reibung beim Aufprall und durch das schnelle Vergasen der Eispartikel platzen die Verschmutzungen ab. Bei empfindlichen Oberflächenmaterialien kommen Schnee- oder Crasheis zum Einsatz.

Trockenreinigung von Teppichböden und Polstern

Verfahren, bei dem mit hygroskopischen oder lösemittelhaltigen Pulvern gearbeitet wird. Die Trockenreinigung kommt zum Einsatz, wenn der Einsatz von Wasser schädlich ist, z. B. Wiederaufnahmekleber bei Parkett unter dem Teppichboden etc.

Trockenstrahlverfahren

Mechanisches (im Ggs. zu chemischem) Verfahren zur Beseitigung von Beaufschlagungen oder Graffiti. Beim Trockenstrahlverfahren werden Strahlmittel unter Druck auf die zu reinigende Fläche aufgebracht. Als Strahlmittel kommen üblicherweise Gesteins- oder Glasmehle zum Einsatz. Die Abtragungen auf den Untergründen bewegen sich bei richtiger Anwendung im &um;-Bereich. Zu den Trockenstrahlverfahren zählen Niederdruckstrahlverfahren ohne Wasser und Sandstrahlverfahren.

Ultraschallbad

In Flüssigkeiten erzeugt Ultraschall kleinste Vakuumbläschen, die sofort wieder implodieren (Kavitation). Die dabei entstehenden Kräfte bewirken eine intensive und schonende Ablösung von Schmutzpartikeln am Reinigungsobjekt - auch an kompliziert geformten Teilen.

Die besonderen Vorteile von Ultraschallreinigung sind höchste Sauberkeit der zu reinigenden Teile in kürzester Zeit, ohne manuelle Zusatzarbeit, ohne Beschädigung des Reinigungsgutes. Auch hartnäckige Verschmutzungen in Bohrungen und Hohlräumen werden bei der Behandlung mit Ultraschall sekundenschnell entfernt.

Typische Einsatzgebiete dieses Verfahrens finden sich in der Oberflächentechnik oder dem Maschinen- und Anlagenbau.

Unfallverhütungsvorschriften

Die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) stellen die für jedes Unternehmen und jeden Versicherten verbindliche Pflichten bezüglich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz dar. Nach dem Sozialgesetzbuch VII § 15 erlassen die Berufsgenossenschaften als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung Unfallverhütungsvorschriften (BGV, früher UVV), die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales genehmigt werden müssen.

Unterdruckhaltung

Verfahren bei der Sanierung von schadstoffkontaminierten Flächen z. B. Sanierung von PCB/Asbest. Der zu sanierende Bereich wird dabei zunächst sorgfältig abgeschottet. In seinem Inneren wird dann im Vergleich zur Umgebung ein um etwa 20 Pascal geringerer Druck erzeugt. Die Höhe des Unterdrucks ist abhängig von der Sanierungsmaßnahme und wird in der Regel von der TRGS vorgeschrieben. Schwebeteilchen können auf diese Weise dem abgeschotteten Bereich nicht mehr entweichen. Sie werden angesaugt, abgefiltert und die gereinigte Abluft aus dem Gebäude geleitet.

Wichtig bei der Unterdruckhaltung ist die Kontrolle des Unterdrucks, da ein zu starker Unterdruck die Abschottungskonstruktion beschädigen könnte.

Vakuum-Extraktion

Die Vakuum-Extraktion ist ein Sprühextraktionsverfahren. Die Vakuum-Extraktion beruht darauf, dass das Reinigungsmedium durch einen leicht pulsierenden Strahl in die oberflächennahen, porösen Schichten eindringt und beim anschließenden Absaugen Verunreinigungen mitreißen kann. Mit diesem Verfahren können Wände, Decken und Böden gereinigt werden. Diese müssen jedoch weitgehend eben sein. Es hat sich bei der Sanierung von Wohnungsbränden bewährt, insbesondere in solchen Bereichen, in denen Feuchtigkeit gering gehalten werden muss.

Wasserverdrängung

-->Dewatering

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Von Tauchbadverf. bis Wasser- verdrängung

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